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Gesundheitliche Aspekte von Schokolade
In den meisten europäischen Ländern wurde Schokolade
früher als Medizin angepriesen und deshalb ausschließlich
in Apotheken verkauft. Der Schokolade wurden oft Arzneimittel
zugesetzt wie Isländisch Moos, Salep, Caragheen, getrocknete
Wurzelknollen verschiedener Orchideenarten sowie andere
Heilkräuter.
Alles, was Sie hier lesen, ist immer auf eine hochprozentige
Schokolade bezogen - je höher der Kakaoanteil, desto
mehr Nährstoffe sind in der Schokolade enthalten.
In der Kakaobohne sind Hunderte von Mineralstoffen enthalten,
alle in Kleinstmengen. Schokolade ist ein Wunderwerk der
Natur.
Inhaltstoffe der Kakaobohne:
54,0 % Kakaobutter
11,5 % Eiweiß
9,0 % Zellulose
7,5 % Stärke und Pentosane
6,0 % Gerbstoffe und farbgebende Bestandteile
5,0 % Wasser
32,6 % Mineralstoffe und Salze
2,0 % organische Säuren und Geschmacksstoffe
1,2 % Theobromin
1,0 % verschiedene Zucker
0,2 % Koffein
Schokolade macht glücklich, das kann wohl jeder von
uns bestätigen. Schon der Gedanke an eine zartschmelzende
Schokolade zaubert ein Lächeln auf unsere Gesichter.
Und wenn die leckere Schokolade dann in unserem Mund schmilzt,
löst sie Wohlbehagen aus. Hierzu braucht man keine
wissenschaftlichen Untersuchungen, aber sie gibt es. Es
wurde belegt, dass der Genuss von Schokolade bei Krankheiten
vorbeugend wirkt oder sie auch lindern kann. Schokolade
hat eine positive Wirkung bei Bluthochdruck, Verengung von
Blutgefäßen, Herzbeschwerden, Nieren- und Blasenleiden,
bakteriellen Infektionen, Fieber, Leistungstief, Husten
und Erkältung.
Schokolade ist kein Arzneimittel, sie sollte bewusst in
kleinen Mengen verzehrt werden. Ein Übermaß ist
- wie bei allen Genussmitteln - nicht gesund.
Am gesündesten ist hochprozentige Schokolade mit Kräutern
oder Nüssen.
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